Kinesiologie für Kinder in Basel
Mutig wachsen und entspannter durch den Alltag gehen

Kinder erleben Stress oft anders als Erwachsene. Schulischer Druck, Prüfungen, Veränderungen, Ängste, Konflikte oder die Trennung von den Eltern können ein Kind stark beschäftigen.
Nicht immer können Kinder ausdrücken, was in ihnen vorgeht. Manchmal zeigt sich die Belastung über Gefühle, Verhalten oder körperliche Stressreaktionen.
In meiner Praxis für Kinesiologie in Basel begleite ich Kinder spielerisch, achtsam und ihrem Alter entsprechend. Gemeinsam entdecken wir, was deinem Kind hilft, Stress besser zu regulieren, seine eigenen Stärken wahrzunehmen und Herausforderungen mit mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu begegnen.
Kinesiologie kann dein Kind beispielsweise begleiten bei:
- Prüfungsangst und Schulstress
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Ängsten und Unsicherheiten
- starken Gefühlen und innerer Unruhe
- Schwierigkeiten bei Übergängen wie Kita-, Kindergarten- oder Schuleintritt
- stressbedingtem Bauchweh
- Einschlafschwierigkeiten
- mangelndem Selbstvertrauen
- Veränderungen innerhalb der Familie
Wie läuft Kinesiologie mit Kindern ab?
Bei Kindern arbeite ich besonders spielerisch und kindgerecht. Die Fingerpuppe "das goldige Glühwürmchen" begleitet das Kind durch die Behandlung. Neben dem Muskeltest können beispielsweise Bewegungsübungen, Entspannungsübungen (z.B. Pizzamassage), Farben (Farbbrillen, farbige Bälle und Tücher), Klanggabeln, Tierkarten, Gefühlskarten oder andere kreative Elemente zum Einsatz kommen.
Das Kind muss dabei nicht lange ruhig liegen oder stillsitzen. Gerade jüngere Kinder dürfen sich bewegen, spielen und den Praxisraum kennenlernen.
Im Mittelpunkt steht nicht das „Funktionieren“, sondern das Kind mit seinen Gefühlen, Bedürfnissen und individuellen Stärken.
Weiteres Angebot für Kinder:
DIE INTEGRATION FRÜHKINDLICHER REFLEXE
Die Reflexintegration wird in der Kinesiologie als ergänzender Ansatz eingesetzt, um Kinder unter anderem in ihrer Körperwahrnehmung, Koordination und beim Lernen zu begleiten (zum Bsp. bei Lese- und/oder Rechtschreibeschwächen, Dyskalkulie, Konzentrationsschwierigkeiten, ADHS und ADS, ein mangelndes Selbstvertrauen/Selbstwertgefühl, Verhaltensauffälligkeiten oder aggressives Verhalten). Mittels Akupressur, Klängen (Klanggabeln), Bachblüten, Wirbelsäulemassage, Düften, Farbpunktur und Bewegungsübungen können Reflexe auf sanfte und ganzheitliche Weise wieder integriert und Lern- und Verhaltensprobleme gelöst werden.
Falls du noch mehr darüber wissen willst:
Dr. Peter Blythe und seine Frau Sally Goddard haben in jahrelanger Forschung herausgefunden, dass nicht integrierte oder nicht vollständig integrierte frühkindliche Reflexe Ursache von Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsproblemen sein können. Da der Kortex (= Grosshirnrinde) eines Kindes bei der Geburt noch nicht entwickelt ist, kann es noch nicht willentlich mit bewussten Bewegungen auf seine Umgebung reagieren. Daher sichern die Reflexe mit ihren automatischen, stereotypischen Bewegungen sein Überleben. Sie werden vom Hirnstamm gelenkt. Die frühkindlichen Reflexe entstehen schon im Mutterleib und sind während der Geburt präsent (dazu gehört zum Bsp. der Furcht-/Lähmungsreflex, der Moro-Schreckreflex, der Hand- und Fussgreifreflex, der Such-/Saug-/Schluckreflex). Die frühkindlichen Reflexe werden dann im 1. Lebensjahr von den Übergangsreflexen abgelöst. Diese werden wiederum von den Haltungsreflexen abgelöst, die ein Leben lang existieren. Jeder Reflex hat somit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt seinen „Auftritt“. Wenn er seine Aufgabe erfüllt hat, bildet er sich in der normalen Entwicklung zurück, d.h. er wird vom Gehirn gehemmt bzw. kontrolliert/integriert damit sich der nächste Reflex herausbilden und seine Aufgabe erfüllen kann. Die Reflexe sollten spätestens nach dreieinhalb Jahren integriert sein. Durch gewisse Umstände können die Reflexe nicht vollständig gehemmt bzw. integriert werden (wie zum Bsp. bei Problemen in der Schwangerschaft, bei Problemen bei der Geburt, wie Kaiserschnitt, Saugglocken- oder Zangengeburt, Frühgeburt, Stillprobleme, schwere Erkrankungen innerhalb der ersten beiden Lebensjahre, wie Fieberkrämpfe, häufige HNO Erkrankungen usw.). Wenn die Reflexe nicht vollständig oder nicht integriert werden können, kann dies die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik sowie die Wahrnehmung im schulischen und gesundheitlichen Bereich beeinträchtigen. Diese Probleme können bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.