I

Mutig wachsen und entspannt lernen:

Für Schülerinnen und Schüler:

Der Schulalltag fordert unsere Kinder heute enorm. Neuer Lernstoff, Prüfungen, die Dynamik in der Klasse (ev. Mobbing) und der ständige Leistungsdruck können Kinder schnell aus dem Gleichgewicht bringen.

Häufig können Kinder ihre Sorgen noch nicht gut in Worte fassen. Stattdessen zeigt uns ihr Körper, dass der Stress zu viel wird – zum Beispiel durch:

  • häufig Bauch- und/oder Kopfschmerzen
  • Plötzliche Wutausbrüche, Weinerlichkeit oder Rückzug
  • Prüfungsangst und "Blackouts" (obwohl zu Hause alles geklappt hat)
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Einschlafprobleme und/oder unruhiger Schlaf

Wie Kinesiologie deinem Kind hilft:

Wenn ein Kind unter Druck steht, schaltet das Gehirn auf „Überlebensmodus“ (Stress). In diesem Zustand blockieren die Gehirnhälften, und das logische Denken oder der Zugriff auf gelerntes Wissen sind wie abgeschnitten. Das sprichwörtliche „Brett vor dem Kopf“ entsteht.

Mit der Kinesiologie arbeiten wir sanft und spielerisch direkt mit dem Körper. Über den Muskeltest finden wir heraus, wo der Stress im Energiesystem sitzt. Durch gezielte, sanfte Balancen (wie Akupressurpunkte halten oder Bewegungsübungen aus dem Brain-Gym) helfen wir dem Nervensystem, wieder in den Entspannungsmodus zu schalten.

Das bewirkt Kinesiologie bei Schulkindern:

  • Stressabbau: Das Nervensystem beruhigt sich, Prüfungsängste und Blockaden dürfen sich lösen.
  • Leichteres Lernen: Durch die Vernetzung der Gehirnhälften fällt das Konzentrieren, Lesen und Rechnen wieder leichter.
  • Mehr Selbstvertrauen: Dein Kind lernt, seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und Herausforderungen mutig zu begegnen.
  • Körperliches Wohlbefinden: Emotionale Entlastung führt oft dazu, dass auch stressbedingtes Bauchweh oder Schlafprobleme verschwinden.

Für Kleinkinder und Kindergartenkinder:

Gerade in den ersten Lebensjahren verändert sich die Welt unserer Kinder rasant. Der Start in die Spielgruppe, in die Kita oder den Kindergarten, die Trennung von den Eltern am Morgen, die Geburt eines Geschwisterchens oder intensive Trotzphasen – all das fordert das kindliche Nervensystem heraus.

Da jüngere Kinder ihre Überforderung noch nicht in Worte fassen können, zeigt sich innerer Stress meistens über den Körper oder das Verhalten:

  • Anhaltende Ein- oder Durchschlafprobleme und nächtliche Unruhe
  • Sehr heftige, kaum zu beruhigende Wutanfälle oder grosse Ängste
  • Schwierigkeiten beim Ankommen in der Kita oder im Kindergarten
  • Körperliche Zeichen wie stressbedingtes Bauchweh oder plötzliches Einnässen
  • Extreme Anhänglichkeit oder Rückzug

Vielleicht fragst du dich: „Mein Kind kann doch noch gar nicht stillsitzen – wie soll das funktionieren?“ Keine Sorge: Bei Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern läuft die Kinesiologie völlig spielerisch und absolut stressfrei ab. Dein Kind muss nicht stillliegen. Es darf den Praxisraum erkunden, spielen oder auf deinem Schoss kuscheln.

Spielerische Balancen: Am Kind selbst arbeiten wir ganz sanft – wir halten zum Beispiel „Zauberpunkte“ am Kopf, malen, arbeiten mit Farben, Klängen oder machen lustige Bewegungsübungen, die das Gehirn und das Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen.


Weiteres Angebot für Kinder:

DIE INTEGRATION FRÜHKINDLICHER REFLEXE

Nicht integrierte oder nicht vollständig integrierte frühkindliche Reflexe können Ursache von Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsproblemen sein (wie zum Bsp. Lese- und/oder Rechtschreibeschwächen, Dyskalkulie, Konzentrationsschwierigkeiten, ADHS und ADS, ein mangelndes Selbstvertrauen/Selbstwertgefühl oder aggressives Verhalten). Daher biete ich eine kinesiologische Methode an, die frühkindliche Reflexe auf sanfte Weise ganzheitlich integriert. Mittels Akupressur, Klängen (Klanggabeln), Bachblüten, Wirbelsäulemassage, Düften, Farbpunktur und Bewegungsübungen können Reflexe wieder integriert und Lern- und Verhaltensprobleme gelöst werden.

Falls du noch mehr darüber wissen willst:

Dr. Peter Blythe und seine Frau Sally Goddard haben in jahrelanger Forschung herausgefunden, dass nicht integrierte oder nicht vollständig integrierte frühkindliche Reflexe Ursache von Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsproblemen sein können. Da der Kortex (= Grosshirnrinde) eines Kindes bei der Geburt noch nicht entwickelt ist, kann es noch nicht willentlich mit bewussten Bewegungen auf seine Umgebung reagieren. Daher sichern die Reflexe mit ihren automatischen, stereotypischen Bewegungen sein Überleben. Sie werden vom Hirnstamm gelenkt. Die frühkindlichen Reflexe entstehen schon im Mutterleib und sind während der Geburt präsent (dazu gehört zum Bsp. der Furcht-/Lähmungsreflex, der Moro-Schreckreflex, der Hand- und Fussgreifreflex, der Such-/Saug-/Schluckreflex). Die frühkindlichen Reflexe werden dann im 1. Lebensjahr von den Übergangsreflexen abgelöst. Diese werden wiederum von den Haltungsreflexen abgelöst, die ein Leben lang existieren. Jeder Reflex hat somit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt seinen „Auftritt“. Wenn er seine Aufgabe erfüllt hat, bildet er sich in der normalen Entwicklung zurück, d.h. er wird vom Gehirn gehemmt bzw. kontrolliert/integriert damit sich der nächste Reflex herausbilden und seine Aufgabe erfüllen kann. Die Reflexe sollten spätestens nach dreieinhalb Jahren integriert sein. Durch gewisse Umstände können die Reflexe nicht vollständig gehemmt bzw. integriert werden (wie zum Bsp. bei Problemen in der Schwangerschaft, bei Problemen bei der Geburt, wie Kaiserschnitt, Saugglocken- oder Zangengeburt, Frühgeburt, Stillprobleme, schwere Erkrankungen innerhalb der ersten beiden Lebensjahre, wie Fieberkrämpfe, häufige HNO Erkrankungen usw.). Wenn die Reflexe nicht vollständig oder nicht integriert werden können, kann dies die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik sowie die Wahrnehmung im schulischen und gesundheitlichen Bereich beeinträchtigen. Diese Probleme können bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.